Zwölf Lehrkräfte kamen zur ersten CSI:Mainhattan-Fortbildung im MINT-Zentrum Seeheim zusammen. Sie lernten das mobile Labor kennen und erprobten, wie sich Life-Science- und Biotechnologie-Experimente in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbinden lassen.
Mit CSI:Mainhattan arbeiten Schülerinnen und Schüler einen Vormittag lang mit professioneller Laborausstattung. Sie untersuchen Themen wie den genetischen Fingerabdruck, den Einfluss des Mikrobioms auf die Gesundheit oder die Organspende. Dabei führt jede und jeder ein eigenes Experiment durch. Fragen und Probleme besprechen die Jugendlichen gemeinsam im Team. Die Angebote knüpfen an Unterrichtsinhalte an und geben den Schülerinnen und Schülern viel Raum, selbst aktiv zu werden.
Nach vielen erfolgreichen Jahren in Frankfurt wird CSI:Mainhattan künftig auch im MINT-Zentrum Seeheim angeboten. Die Fortbildung bildete zugleich den Auftakt für eine engere Zusammenarbeit beider Einrichtungen. Das MINT-Zentrum erhält ein kleines CSI-System, das durch Mittel von „Merck fördert“ ermöglicht wurde. Damit können interessierte Schülerinnen und Schüler eigene Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen – beispielsweise für Wettbewerbe wie „Jugend forscht“.
So eröffnet die Zusammenarbeit den Jugendlichen einen nächsten Schritt: Im Unterricht lernen sie mit CSI:Mainhattan molekularbiologische Methoden und deren Anwendungsmöglichkeiten kennen. Im MINT-Zentrum Seeheim können sie darauf aufbauen und eigenen Ideen nachgehen.
Lehrkräfte, die CSI:Mainhattan im Unterricht einsetzen möchten, finden weitere Informationen auf www.csimainhattan.de. Anfragen sind auch an das MINT-Zentrum Seeheim möglich.
