Ferienworkshop Alte Rechner flott machen mit Linux
Mitbringen
1. Ein alter Rechner, der beispielsweise nicht mehr verwendet werden kann, weil er nicht Windows11-fähig ist. Die Hardware muss funktionsfähig sein.
2. Ein schneller, großer USB-Stick, Lesegeschwindigkeit ab ca. 100 MB/s, Größe mindestens 64GB, besser mehr.
Agenda:
1. Tag: Wir installieren Linux Ubuntu auf dem mitgebrachten Rechner und installieren benötigte Software.
2. Tag: Wir fertigen einen USB-Stick an, mit dem sich Linux-Ubuntu auf einem beliebigen Rechner starten lässt (sofern das BIOS-Password bekannt ist oder nicht gesetzt ist).
Achtung!
Alle Daten auf dem mitgebrachten Computer gehen verloren, auch das ggf. vorhandene Betriebssystem wird gelöscht, einschließlich eventuell vorhandener Recovery-Partitionen. Alle Inhalte auf dem mitgebrachten
USB-Stick werden gelöscht.
Erfolgsaussichten:
Ein beispielsweise sechs Jahre alter Rechner, der nicht mehr verwendet wird, weil er nicht Windows11-fähig ist, wird in aller Regel problemlos unter Linux-Ubuntu laufen. Eine Garantie kann es aber nicht geben, insbesondere auch wegen eventuell vorhandener Hardwarefehler. Wir können gerne auch bei einer 15 Jahre
alten Mähre unser Glück versuchen. Das Mitbringen von Rechnern älter als 20 Jahre ist sinnlos. Man bringt auch keine tiefgefrorene Gans zum Tierarzt!
Was ist Linux?
Linux ist ein freies Betriebssystem. Es darf kostenlos verwendet werden. Der Quellcode ist offen, deswegen kann jeder mit der nötigen Expertise dazu beitragen und neue Apps, Patches, Treiber, Erweiterungen etc. zur Verfügung stellen. Das sorgt aber auch für Wildwuchs und nicht alles ist mit allem kompatibel. Man vertraut daher auf sogenannte „Distributionen“, das sind sinnvolle Zusammenstellungen von passenden LinuxPaketen. Wir werden auf die Distribution Ubuntu setzen. Das ist nicht Speerspitze der modernen Linuxwelt, aber solide und gut für Umsteiger geeignet. Nicht für alle aus der Windoofs-Welt bekannten Programme gibt es eine Linux-Version. Beispielsweise wird es die Office-Suite der Firma Winzigweich (englisch „Microsoft“) nicht geben, statt dessen werden wir für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Co auf LibreOffice setzen. Als Browser stehen Firefox und Chromium zur Verfügung, E-Mails werden meist mit Thunderbird erledigt. Drucker, Scanner etc. lassen sich meist problemlos installieren. Linux-Ubuntu ist nicht so resourcenhungrig wie Windows, daher haben ältere Rechner, die schon auf Windows 10 kurz vor dem Zusammenbruch stehen, gute Chancen, unter Linux noch gute Arbeitstiere zu werden
ECKDATEN
Betreuer
Herr Dr. Jost
Wer
Ab Klasse 7
Wann
06. – 07.07.2026
jeweils ca. 14:30 – ca. 17:00 Uhr
Wo
Campusgelände
Schuldorf Bergstraße
ERNE-Bau (Gebäude 45)
Teilnehmeranzahl
max. 14
